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Anlagenverzeichnis Sicherheitstechnik

Facility Management: Sicherheitstechnik » Ausschreibung » Anlagenverzeichnis

Anlagenverzeichnis und Stammdatenblatt

Sicherheitstechnische Anlagen: Technische Anlagenliste

Eine vollständige technische Anlagenliste mit klaren Betriebs-, Prüf- und Wartungsplänen ist Grundlage für den sicheren und rechtskonformen Betrieb der Sicherheits- und Gefahrenmeldetechnik. Erfasst werden u. a. Brandmelde- und Alarmierungsanlagen (Zentralen, Melder, Handmelder, Signalgeber/Sprachalarmierung), Einbruch-/Überfallmeldetechnik (Zentrale, Kontakte, Bewegungsmelder, Alarmgeber), Alarmübertragung/Aufschaltung zur Leitstelle, Videoüberwachung (Kameras, Recorder/VMS, Speicher/Monitore), Zutrittskontrolle und Türtechnik (Controller, Leser, Ausweise/Biometrie, Verriegelungen, Türüberwachung/Fluchtwegkomponenten), Intercom/Sprechanlagen sowie die notwendige Energie- und Netzwerkversorgung (Netzteile, Akkus/USV, Switches). Für jedes Asset werden mind. Standort, Kennzeichnung, Seriennummer, Schnittstellen, Zuständigkeit sowie Prüf-/Wartungsintervalle dokumentiert. Der Betrieb umfasst regelmäßige Sicht- und Funktionsprüfungen, Tests der Alarmierung und Alarmweiterleitung/Aufschaltung, Batterie-/USV-Checks, Pflege von Software/Konfigurationen, Berechtigungsmanagement (Zutritt/Video) sowie ein dokumentiertes Störungs- und Mängelmanagement – idealerweise CAFM-gestützt.

Anlagenverzeichnis Sicherheitstechnik Gebäude

Anlagenverzeichnis

Nr.

Anlagentyp

Systemkategorie

Hersteller/Typ (Muster)

Anlagen-ID/Inventarnr.

Kommunikation/Schnittstelle

Stromversorgung/Autarkie

Standort/Bereich

Prüf-/Wartungsintervall

Besondere Ausstattung

Baujahr

1

Brandmeldezentrale (BMZ) inkl. FBF/FAT

BMA

Muster: adressierbare BMZ, 2 Loop

SHDT-BMA-001

Loop + IP (GLT/CAFM)

230 V AC + Akkupufferung

Sicherheitszentrale EG

Betreiber: Sichtkontrolle regelmäßig; Fachfirma: Wartung 1×/Jahr (mind.)

Ereignisspeicher, Stör-/Alarmweiterleitung, Benutzerrollen

2.026
2

Automatische Brandmelder (Rauch/Mehrkriterium)

BMA

Muster: adressierbar, Sockelmontage

SHDT-BMA-DET-001

Loop

über BMZ/Loop versorgt

Büroflächen alle Etagen

Betreiber: Sichtkontrolle im Rundgang; Fachfirma: Prüfung nach Plan 1×/Jahr

Verschmutzungsanzeige, Meldergruppen, Austauschkonzept

2.026
3

Ansaugrauchmeldeanlage (ASD)

BMA

Muster: ASD-Gerät + Rohrnetz

SHDT-ASD-001

IP/RS-485 (je nach Ausführung)

230 V AC + Akkupufferung

Serverraum/RZ

Betreiber: Statuskontrolle regelmäßig; Fachfirma: Wartung 1×/Jahr

Mehrstufige Alarmierung, Filterüberwachung, Prüfrauch-Anschluss

2.026
4

Handfeuermelder (Druckknopfmelder)

BMA

Muster: rot, Unter-/Aufputz

SHDT-HFM-001

Loop

über BMZ/Loop versorgt

Flure/Treppenräume

Betreiber: Sichtkontrolle regelmäßig; Fachfirma: Funktionsprobe 1×/Jahr

Beschilderung, Schutzhaube wo erforderlich, protokollierte Auslösung

2.026
5

Alarmierung (Signalgeber akustisch/optisch)

BMA/SAA

Muster: Signalgeber Wand/Decke

SHDT-ALM-001

Linie/Loop (je nach System)

24 V DC aus Systemversorgung

Allgemeinbereiche

Betreiber: Stichprobe regelmäßig; Fachfirma: Hör-/Sichtprobe 1×/Jahr

Zonierung, definierte Alarmmuster, Störmeldung an Zentrale

2.026
6

Sprachalarmierungsanlage (SAA) inkl. Endstufen/Lautsprecher

SAA

Muster: SAA-Zentrale + Endstufen

SHDT-SAA-001

IP + Linienüberwachung

230 V AC + Akkupufferung

Technikraum EG

Betreiber: Verständlichkeitscheck regelmäßig; Fachfirma: Wartung 1×/Jahr

Zonierung, Notfalltexte, Leitungs-/Verstärkerüberwachung

2.026
7

Alarmübertragung/Aufschaltung (ÜE/Router)

ÜE/NSL

Muster: IP/LTE-Übertragungseinheit

SHDT-UE-001

IP + Mobilfunk (redundant)

230 V AC + Akkupufferung

Sicherheitszentrale EG

Betreiber: Übertragungstest regelmäßig; Fachfirma: Wartung 1×/Jahr

Redundante Übertragungswege, Quittierung/Protokoll, Störmeldekonzept

2.026
8

Einbruch-/Überfallmeldezentrale (EMA/ÜMA)

EMA/ÜMA

Muster: Zentrale mit Buslinien

SHDT-EMA-001

Bus + IP (NSL)

230 V AC + Akkupufferung

Sicherheitszentrale EG

Betreiber: Scharf/Unscharf-Test regelmäßig; Fachfirma: Wartung 1×/Jahr

Sabotageüberwachung, Bereichs-/Zeitprofile, Ereignisprotokoll

2.026
9

EMA-Sensorik (Öffnungsmelder/Bewegungsmelder)

EMA/ÜMA

Muster: Kontakte + PIR/Dual

SHDT-EMA-SEN-001

Bus/Zone

über EMA versorgt

Außenhaut/Innenräume

Betreiber: Sichtkontrolle regelmäßig; Fachfirma: Prüfung nach Plan 1×/Jahr

Sabotagekontakte, Abdecküberwachung, definierte Melderzuordnung

2.026
10

Zutrittskontrollsystem (Server/Controller)

ZKS

Muster: ZKS-Server + Türcontroller

SHDT-ZKS-001

IP (LAN)

230 V AC + USV/PoE je nach Aufbau

IT-Raum / Technik

Betreiber: Berechtigungsreview regelmäßig; Fachfirma: Wartung 1×/Jahr

Rollen-/Rechtekonzept, Audit-Log, Backup/Restore-Prozess

2.026
11

Zutrittsleser & Türkomponenten (Verriegelung/Türkontakte)

ZKS

Muster: RFID/Biometrie + E-Verriegelung

SHDT-ZKS-DR-001

IP/RS-485/Wiegand/OSDP (je nach Aufbau)

24 V DC + USV/Netzteil

Haupt-/Nebenzugänge

Betreiber: Türfunktionstest regelmäßig; Fachfirma: Wartung 1×/Jahr

Türzustandsüberwachung, REX, definierte Stör-/Notfallfunktion

2.026
12

Videoüberwachung (IP-Kameras)

VÜA

Muster: Dome/Bullet, PoE

SHDT-CCTV-CAM-001

IP (PoE)

PoE + USV im Netz

Innen/Außen, Ein- und Zufahrten

Betreiber: Bildkontrolle regelmäßig; Fachfirma: Reinigung/Check 1×/Jahr

Tag/Nacht, WDR, Sabotagealarm (wo vorgesehen)

2.026
13

Video-Management/Recorder (VMS/NVR) inkl. Speicher

VÜA

Muster: VMS-Server/NVR + Storage

SHDT-CCTV-VMS-001

IP (LAN)

230 V AC + USV

IT-Raum

Betreiber: Speicher-/Statuskontrolle regelmäßig; Fachfirma: Wartung 1×/Jahr

Benutzer-/Rollenverwaltung, Protokollierung, Exportfunktion

2.026
14

Intercom/Sprechanlage (Türstationen/Leitstelle)

Intercom

Muster: SIP-Türstation + Client

SHDT-IC-001

IP (SIP)

PoE/230 V AC je nach Gerät

Eingänge / Sicherheitszentrale

Betreiber: Ruf-/Audio-Test regelmäßig; Fachfirma: Wartung 1×/Jahr

Rufgruppen, Weiterleitung, Video (wo vorhanden)

2.026
15

Gaswarnanlage (z. B. CO/NO₂)

GWA

Muster: Sensoren + Auswerteeinheit

SHDT-GWA-001

Bus/4–20 mA/IP (je nach Ausführung)

230 V AC + Akkupufferung

Tiefgarage/Technikräume

Betreiber: Statuskontrolle regelmäßig; Fachfirma: Kalibrierung 1×/Jahr

Vor-/Hauptalarm, Lüftungsansteuerung, Störmeldung an Leitstelle

2.026
16

Sicherheitsstromversorgung (Netzteile, Akkus, USV)

Versorgung

Muster: USV + DC-Netzteile

SHDT-PWR-001

potentialfreie Kontakte/IP (Monitoring)

230 V AC + Batterie/USV

Technik-/Schaltschränke

Betreiber: Sichtkontrolle regelmäßig; Fachfirma: Batterietest 1×/Jahr

Störmeldekontakte, Kapazitätsnachweis, Austauschplanung

2.026
17

Panik-/Überfalltaster (stiller Alarm)

ÜMA

Muster: fest/tragbar, drahtgebunden

SHDT-PA-001

Bus/Zone

über ÜMA versorgt

Kassen/Empfang/Sicherheitsbereiche

Betreiber: Funktionsprobe regelmäßig; Fachfirma: Wartung 1×/Jahr

Stillalarm, Ereignisprotokoll, definierte Alarmkette

2.026

Stammdatenblatt je Anlage der Sicherheits- und Gefahrenmeldetechnik (Struktur)

  • Anlagennummer, Standort, Objekt-/Schutzzone, Einsatzumgebung (innen/außen, vandalismus-/wetterexponiert, ggf. kritische Bereiche wie RZ/Technik/Tiefgarage), Systemart (Brandmeldeanlage, Sprachalarmierung, Einbruch-/Überfallmeldetechnik, Zutrittskontrolle, Videoüberwachung, Intercom, Gaswarnanlage, übergeordnetes Sicherheitsmanagement) sowie versorgte Nutzungseinheiten und relevante Schnittstellen zu anderen Gewerken (z. B. Türen/Feststellanlagen, Aufzüge, RWA, Lüftung, GLT).

  • Hersteller/Typ, Serien-Nr., CE-Kennzeichnung, ggf. VdS-Anerkennung, wesentliche Kenndaten (Versorgungsspannung, Leistungsaufnahme, Akkukapazität/USV-Pufferzeit, Anzahl Linien/Loops/Zonen/Türen/Kameras, Speichergröße und Aufbewahrungsdauer), Kommunikationsarten (IP, PoE, RS-485, OSDP/Wiegand, Funk), Alarmübertragung/Aufschaltung zur Leitstelle/NSL (Übertragungswege, Redundanz) sowie MSR-/GLT-/CAFM-Anbindung.

  • Gerätedaten: Software-/Firmwarestände, Konfigurationsstand und Backup-Status, Alarm- und Störlogik (Schwellwerte, Verzögerungen, Abhängigkeiten, Quittierregeln), Bedien- und Benutzerkonzept (Rollen/Rechte, Protokollierung), Datenschutzvorgaben für Video- und Zutrittsdaten (Zugriff, Export, Löschfristen), Maßnahmen zur Fehlalarmreduzierung sowie dokumentierte Änderungen, Erweiterungen und Außerbetriebnahmen inkl. Abnahme/Wirksamkeitsprüfung.

  • Feld- und Leitungsinfrastruktur: Übersicht Melder-/Kamerapositionen, Linien-/Looppläne, Netzwerktopologie (Switches, VLAN/Segmentierung wo vorgesehen), Schaltschränke und Unterverteilungen, Leitungswege inkl. Brandabschottungen und ggf. Funktionserhalt, I/O-Module und Ansteuerungen (z. B. Alarmierung, Türfreigaben, technische Abschaltungen), Kennzeichnung der Stromkreise/Netzteile sowie definierte Testpunkte und Wartungszugänge vor Ort.

  • Klassifizierung: Kritikalität für Personen- und Objektschutz, Sicherheitsstufen je Bereich, Verfügbarkeitsanforderung (24/7, Redundanz, Ersatzteilstrategie), Betriebsart (Dauerbetrieb, zeit-/ereignisgesteuert), IT-/Netzsicherheitsbedarf (Zugriffswege, Fernwartung), wesentliche Kennzahlen (Fehlalarmquote, Verfügbarkeit, Störhäufigkeit) sowie grobe Einschätzung von Restlebensdauer, Ersatzteilrisiko und Modernisierungsbedarf.

  • Prüf- und Instandhaltungsfristen (siehe Abschnitt C), Verweis auf Anlagenbuch/Prüfbuch, maßgebliche Regeln (u. a. DIN 14675 / DIN VDE 0833, DIN EN 54, DGUV Vorschrift 3); Festlegung der Intervalle für Betreiberkontrollen und Wartungen durch Fachfirma, Funktionsprüfungen von Meldern/Signalgebern/Sprachalarmierung, Test der Alarmübertragung und Aufschaltung, Batterie-/USV-Tests mit Pufferzeitnachweis, Kamera-Bildkontrolle und Reinigung, Patch-/Update- sowie Backup/Restore-Prüfungen, regelmäßige Berechtigungsreviews und Auswertung von Ereignis-/Stördaten zur zustandsorientierten Instandhaltung (CAFM).

Rollen, Nachweise, Dokumentation

  • Gefährdungsbeurteilung & Prüfkonzept: Betreiber legt je System und Schutzzone Art, Umfang und Fristen der Prüfungen fest; Fokus auf Verfügbarkeit, Wirksamkeit der Alarmierung/Intervention, Stör- und Sabotageschutz, Fehlalarmvermeidung, sichere Bedienbarkeit, Datenschutz sowie IT-/Netzsicherheit; klare Zuständigkeiten zwischen Betreiber, Fachfirma und Leitstelle/NSL.

  • Wiederkehrende Prüfungen und Funktionskontrollen in festgelegten Intervallen durch befähigte Personen und Fachfirmen; regelmäßige Betreiber-Checks (Statusanzeigen, Störmeldungen, Sichtkontrollen), planmäßige Wartungen inkl. Testauslösungen, Linien-/Netzüberwachung, Alarmweiterleitung/Aufschaltung und Protokollierung; besondere Prüfungen vor Erstinbetriebnahme sowie nach Software-/Konfigurationsänderungen, Umbauten, Netzwerkanpassungen oder nach Störungen/Stillständen.

  • Anlagenbuch/Prüfbuch je Anlage führen und zur Einsicht bereithalten; enthält u. a. Stammdaten, Pläne (Linien-/Loop-/Netzwerk, Melder-/Kameralage), Konfigurations- und Backupnachweise, Prüf- und Wartungsprotokolle, Abnahme- und Änderungsberichte, Nachweise der Aufschaltung/Alarmübertragungstests, Benutzer- und Rechtehistorie, Datenschutz-/Löschkonzept (Video/Zutritt) sowie Störungs-, Reparatur- und Mängelverfolgung.